CDU Ratsfraktion- Mitteilungen
09.04.2018 15:49
CDU forderte bereits im Juli 2017 ein Konzept für das Umfeld des Bahnhofes
Christian Haardt, Fraktionsvorsitzender

Im Juli 2017 hatte die CDU-Fraktion einen Antrag in den Rat der Stadt Bochum ein-gebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden sollte unter Federführung des Sozialpsychiatrischen Dienstes gemeinsam mit allen an der Bochumer Suchthilfe Beteiligten ein Konzept für einen intensiven Umgang mit den alkohol- bzw. mehr-fach abhängigen Menschen im Bereich des Bochumer Hauptbahnhofes zu erarbeiten. „Dabei sollten ordnungs- und sozialpolitische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Haardt.

Mit diesem Antrag hatte die CDU-Fraktion auf die im Augenblick diskutierte Situation am Südeingang des Hauptbahnhofes bereits aufmerksam gemacht.

„Das Konzept sollte Möglichkeiten aufzeigen“, so Christian Haardt weiter, „das Konfliktpotenzial im direkten Umfeld des Hauptbahnhofes, welches durch die immer größer werdende Anzahl mehrfach abhängiger Menschen in diesem Bereich zu-nimmt, zu reduzieren. Ziel sollte es einerseits sein, für diese Menschen – auch in Gesprächen mit ihnen – einen neuen Aufenthaltsort außerhalb des Bochumer Hauptbahnhofes und des direkten Umfeldes zu finden. Dies sollte auch in Absprache mit der Polizei und dem Ordnungsamt erfolgen.

Die CDU-Fraktion bedauert zutiefst, dass dieser Antrag von der rot-grünen Koalition im Rat abgelehnt wurde.

Weiterhin sollte die Verwaltung mit dem Antrag beauftragt werden, ähnliche Konzepte auch für den Bochumer Innenstadtbereich und die Umgebung des Bochumer Rathauses zu erarbeiten. Aus Sicht der CDU-Fraktion hätte ein ganzheitliches Konzept zur Situation am Bochumer Hauptbahnhof bereits vorliegen können.

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