CDU Ratsfraktion- Mitteilungen
01.03.2018 16:18
Nach dem Weggang von Romy Schmidt: Förderung für das Prinz-Regent-Theater muss überprüft werden
Lothar Gräfingholt, Kulturpolitischer Sprecher

"Schade, schade, schade!" Mit diesen Worten kommentiert Lothar Gräfingholt, Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, das neuerliche Zerwürfnis zwischen Vorstand und Intendantin des Prinz-Regent-Theaters. „Das PRT und die Stadt Bochum haben Romy Schmidt viel zu verdanken! Auch die CDU bedankt sich für die hervorragende geleistete Arbeit und bedauert das viel zu frühe Ausscheiden sehr!“

"Ich dachte man hätte mir eine alte Zeitung in den Briefkasten geworfen. Nur an der Person von Herrn Hanke als neuen Vorsitzenden des Vereins habe ich erkannt, dass die WAZ über die Neuauflage einer Tragödie berichtet", so Gräfingholt.

Offensichtlich hat weder der Einsatz des hochrangigen Landesmediators, noch die Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch den kulturpolitischen Sprecher der SPD und letztendlich auch nicht das Schönreden des scheidenden Kulturdezernenten für Ruhe und Ausgleich sorgen können. Es drängt sich die Frage auf, ob die Vorstandsmitglieder nicht von Anfang an die endgültige Trennung von Romy Schmidt wollten.

Die handelnden Personen im Vorstand waren schlecht beraten, der Intendantin wieder einen Maulkorb verpassen zu wollen. Zu befürchten ist jetzt, dass das Prinz-Regent-Theater Schwierigkeiten bekommen wird, eine hervorragende Nachfolgelösung zu finden. In Anbetracht dessen wird auch über die Förderung des Theaters zu sprechen sein.
 
"Nach den Ereignissen der letzten Wochen werden wir genau hinsehen müssen, ob, wie und in welcher Höhe wir das bisherige Aushängeschild der Freien Theaterszene weiter fördern ", stellt der CDU-Kulturpolitiker Gräfingholt fest.

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