Dennis Radtke: "Grüne nennen es Falschaussage - liefern aber selbst die Belege!"

In der Sendung „Hart aber fair“, die am Montag, 23. April 2026, in der ARD ausgestrahlt wurde, erklärte der Bochumer CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke, dass SPD und Grüne in Bochum Pachtflächen für Landwirte kündigen würden, um diese anderweitig zu nutzen. Die Grünen im Bochumer Rat nennen diese Aussage eine „Falschaussage“.

CDU-Politiker Denis Radtke widerspricht dieser Darstellung entschieden:„Was die Grünen hier als Falschaussage darstellen, ist in Wahrheit eine zugespitzte, aber zutreffende Beschreibung der Realität in meiner Heimatstadt – und ihre eigene Pressemitteilung liefert dafür die Belege gleich mit.“

Zugleich verweist Radtke auf deutlichen Rückhalt aus der Praxis: „Nach der Sendung haben sich zahlreiche Landwirte aus Bochum bei mir gemeldet, meine Einschätzung bestätigt und sich ausdrücklich für die klaren Worte bedankt. Das zeigt: Ich habe genau das angesprochen, was vor Ort tatsächlich wahrgenommen wird.“

„Die Grünen schreiben selbst, dass landwirtschaftliche Flächen unter anderem für Aufforstung genutzt werden. Für die betroffenen Betriebe bedeutet das schlicht: Die Flächen sind weg“, so Radtke weiter. „Wer das nicht als Entzug bezeichnet, betreibt politische Schönfärberei.“

Auch die Relativierung, Entpachtungen seien „selten“, lässt Radtke nicht gelten: „Für Betriebe, die 20 bis 30 Prozent ihrer Flächen über städtische Pacht bewirtschaften – manche sogar vollständig – ist jede einzelne Fläche existenziell. ‘Selten’ ist für diese Betriebe kein Argument, sondern ein Schlag ins Gesicht.“

Radtke erinnert zudem an eine zentrale Passage aus der Sendung: „Ich habe bei ‚Hart aber fair‘ ganz bewusst die Frage gestellt: Wurde auf diesen Flächen denn tatsächlich Wohnraum geschaffen? Die Antwort ist: nein. Und bemerkenswert ist, dass dieser Punkt auch von den Grünen nicht ernsthaft bestritten wird.“

Der Bochumer CDU-Abgeordnete verweist zudem auf konkrete Entwicklungen vor Ort: „Pachtverträge wurden nicht verlängert, weil Flächen aufgeforstet werden. Gleichzeitig erleben Landwirte zusätzliche Auflagen – teilweise sogar mündlich und über bestehende Regelungen hinaus. Das ist keine partnerschaftliche Politik, sondern schafft Unsicherheit.“

Besonders kritisch sieht Radtke die politischen Pläne der Stadt: „Mit der Idee einer ‘pestizidfreien Kommune’ wird massiv in die bestehende Bewirtschaftung eingegriffen – ohne tragfähiges Konzept. In einer Stadt ohne Biobetriebe läuft das faktisch auf Druck zur kompletten Umstellung hinaus.“

Dabei habe die Landwirtschaft längst geliefert: „Blühstreifen, Vertragsnaturschutz und enge Zusammenarbeit mit Fachstellen – das alles funktioniert, weil es gemeinsam entwickelt wurde. Genau dieses Vertrauen wird durch die aktuelle Politik aufs Spiel gesetzt.“

Die persönlichen Angriffe der Grünen weist Radtke deutlich zurück: „Wenn Herr Rübhagen mir ‘alternative Fakten’ unterstellt, lenkt er von den eigenen Widersprüchen ab. Die Landwirte vor Ort erleben jeden Tag, was tatsächlich passiert.“

Abschließend stellt Radtke klar: „Ich habe bewusst zugespitzt, weil die Entwicklung eindeutig ist: Flächen gehen verloren, Auflagen steigen, und die Unsicherheit wächst. Die Grünen können das rhetorisch drehen – ändern können sie es nicht.“

Der Falschaussage-Vorwurf sei nichts anderes als ein politisches Ablenkungsmanöver: „Die Wahrheit ist: Meine Kritik trifft – und genau das stört die Grünen.“