Stellungnahme des Kreisvorsitzenden Christian Haardt zur Eiskirch-Lichtenberger Spendenaffäre

Haardt: "Eiskirch darf sich nicht weiter wegducken!"

Nicht wirklich überraschend findet der CDU Kreisvorsitzende Christian Haardt den Umstand, dass der Inhaber der in die Kritik geratenen Firma „Life“, Herr Lichtenberger, den Oberbürgermeisterkandidaten der SPD mit einem insgesamt fünfstelligen Euro Betrag im Wahlkampf unterstützen will.
 
„Nach allem, was wir in der Vergangenheit in Bochum bereits erlebt haben, passt es natürlich gut ins Bild, wenn ein Unternehmer der von Aufträgen durch diese Stadtverwaltung profitiert, durch seine Spende vermutlich sicherstellen will, dass ihm auch die mögliche künftige Stadtführung gewogen ist.“ kommentierte Haardt den eigentlichen Spendenvorgang.
 
„Unverständlich ist für mich aber die völlige Instinktlosigkeit des damaligen SPD-Vorsitzenden und heutigen OB Kandidaten Thomas Eiskirch beim Umgang mit dieser Spende“  so Haardt weiter. „Selbst wenn es richtig sein sollte, dass die Spende des Ehepaars Lichtenberger vor Bekanntwerden der Vorwürfe gegen die „Life GmbH“ erfolgt ist, bleibt trotzdem unverständlich, dass die Spende danach nicht unverzüglich zurückgegeben wurde.“
 
Der damalige Unterbezirksvorsitzende und vormalige Schatzmeister der Bochumer SPD, Thomas Eiskirch, wusste nicht nur mit Sicherheit von der Spende, er kannte und kennt auch das übliche Verfahren im Umgang mit Spenden. Wenn er entschieden hat, das lichtenbergische Geld trotzdem zu behalten und in seinem Wahlkampf einzusetzen, sagt dies mehr über ihn aus als jede vorgegaukelte Bürgernähe oder die seine krampfhaften Beteuerungen, Verantwortung für eine ganze Stadt zu übernehmen zu können.
 
Für die CDU ist ein weiterer Beweis dafür, dass Herr Eiskirch zu den Sozialdemokraten gehört, die unsere schöne Stadt als ihr Privateigentum betrachten, in der man schalten und walten kann wie es einem selbst oder einem befreundeten Genossen nutzt. Köln lässt grüßen!
 
„Von jemandem der Oberbürgermeister werden will, erwarte ich, dass er auch bereit ist Verantwortung zu übernehmen“ erklärte Haardt. „Herr Eiskirch darf sich nicht weiter wegducken oder hinter seinem Nachfolger verschanzen, er muss zur Lichtenberger-Spende klar und eindeutig Stellung nehmen!“ so Haardt abschließend.