Videoüberwachung Containerstandorte
265 Containerstandorte hat Bochum – und immer wieder sorgt dort illegal entsorgter Müll für Unmut bei den Bürgern. Die CDU-Ratsfraktion bringt jetzt die Videoüberwachung einzelner Standorte ins Gespräch, um entsprechende Auswüchse einzudämmen. „Container sind für Altglas oder Altpapier vorgesehen. Die illegale Müllentsorgung ist ein Ärgernis, das die Steuerzahler jedes Jahr Zehntausende Euro kostet“, rechnet der stellvertretende CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Roland Mitschke vor.
Die CDU wird in der Ratssitzung am 3. April (14 Uhr, RuhrCongress) einen Antrag stellen, in dem sie von der Stadtverwaltung Vorschläge für die Überwachung von Containerstandorten einfordert. „Wir erwarten bis zu den Sommerferien ein schlüssiges Konzept, in dem mögliche Standorte genannt und Kostenfragen geklärt werden“, so Mitschke. „Andere Städte haben bereits Pilotprojekte gestartet, die man sich anschauen kann.“ Weitere Idee der CDU: An den Standorten werden QR-Codes angebracht, über die beschädigte oder überfüllte Container direkt an den USB beziehungsweise die Stadt gemeldet werden können.