Wohneigentum für junge Familien
Karsten Herlitz Fraktionsvorsitzender (re.) und Christian Haardt stellv. Fraktionsvorsitzender (li.)
„Junge Familien sollen sich Bochum leisten können“, erklärt CDU-Ratsfraktionschef Karsten Herlitz – und deswegen hat die CDU zusammen mit FDP, UWG und den Freien Bürgern einen Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrats (19. März, 14 Uhr, RuhrCongress) formuliert, in dem es um die Förderung von Wohneigentum für Familien geht.
„Für viele junge Familien wird der Traum von den eigenen vier Wänden immer schwerer erreichbar“, so Herlitz. „Baukosten steigen, die Grundstückspreise sind hoch. Deswegen wollen wir von der Verwaltung ein Konzept, das sich dieses Thema vornimmt.“ Das Konzept soll zunächst einen Überblick über bestehende Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Kommune geben und prüfen, wie diese besser gebündelt und sinnvoll ergänzt werden können. Ziel ist es, Familien den Weg ins Wohneigentum zu erleichtern und Bochum insbesondere für junge Menschen attraktiver zu machen.
„Eigentum schafft Sicherheit, stärkt die Altersvorsorge und fördert die Bindung an das eigene Wohnumfeld“, sagt CDU-Fraktionsvize Christian Haardt. „Wir denken dabei an Ein- oder Zweifamilienhäuser, aber auch an die Eigentumswohnung oder Mehrgenerationenhäuser. Deutschland hat eine der niedrigsten Eigentumsquoten in Europa! Und andere Städte im Ruhrgebiet wie Gladbeck und Herne haben bereits entsprechende Programme aufgelegt. Für unsere Stadt ist der Verlust junger, gut ausgebildeter Menschen ein ernstes Problem, das wir angehen müssen!“