Massenbergstraße: Jetzt pragmatisch handeln!
„Wir haben schon zu viel Zeit mit Luftschlössern verloren. Jetzt brauchen wir für die Massenbergstraße eine pragmatische Lösung, um Konfrontationen zwischen ÖPNV und Radverkehr zu vermeiden!“ So kommentiert der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Dr. Stefan Jox das Aus für einen „schwebenden“ Radweg über der Parkhauseinfahrt. Der Plan war, die Wände der Tiefgarage mit „Stegen“ zu versehen, über die der Radverkehr rollen sollte. Die WAZ berichtet jetzt, dass die Stadt das ambitionierte Projekt im vergangenen Jahr zweimal ausgeschrieben habe; jedoch sei kein wirtschaftlich vertretbares Angebot eingegangen.
Etwas über eine Million Euro hätte das Projekt kosten sollen und dürfen. „Leider haben sich die Kalkulationen der Stadt als utopisch erwiesen“, sagt Jox. „Ich habe im April letzten Jahres vergeblich darauf hingewiesen, dass die geplante Maßnahme viel zu teuer ist. Die Idee hat unbestreitbar Charme, allerdings können wir uns solche Höhenflüge nicht leisten. Ich habe ebenfalls schon im Frühjahr 2025 gesagt, dass es eine viel günstigere Alternative gäbe. Ich hoffe, die Stadt erinnert sich daran, wenn sie jetzt eine neue Planung erarbeitet.“ Die CDU hatte seinerzeit im Mobilitätsausschuss beantragt, die Bushaltestellen um fünfzig Meter in Richtung City zu verlegen. Der Antrag wurde mit der damaligen rot-grünen Stimmenmehrheit abgelehnt. Stefan Jox: „Das hätte man schon vor einem Jahr günstig umsetzen können – und damit auch unnötige Rückstaus vermieden und Verbesserungen für den Radverkehr geschaffen!“