Bochumer Großsporthalle

„Es ist noch ein weiter Weg. Aber endlich gibt es einen ersten Schritt!“ So kommentiert der neue Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit Dr. Sascha Dewender von der CDU die Vorstellung der Machbarkeitsstudie zur Errichtung einer Großsporthalle schräg gegenüber dem Ruhrstadion an der Castroper Straße. „Wir freuen uns“, sagt die sportpolitische Sprecherin der Union Sophie Sommer, „dass eine alte und sehr zentrale Forderung der CDU endlich ihrer Realisierung näherkommt. Der Kirmesplatz bietet nach Ansicht des Gutachters alle Möglichkeiten, was eine gute Nachricht ist. Dass die Frage nach Parkplätzen dabei nicht unwichtig ist, sollte allen Beteiligten klar sein. Und wir sollten schon jetzt alle Möglichkeiten zur Erlangung von Fördermitteln erkunden!“

59,4 Millionen Euro (netto) soll die Halle kosten. So der Stand jetzt – und wenn man zügig loslegt, wie Dr. Claus Binz vom Institut für Sportstättenberatung in Bielefeld am heutigen Freitag im Sportausschuss darlegte. Kämmerin Dr. Eva Maria Hubbert hat allerdings klargestellt, dass es „noch keine Mittel im Haushalt“ gebe. Beschlossen hatte der Rat ja zunächst nur die Erstellung einer Machbarkeitsstudie.

Die ist nun da – und enthält die sehr smarte Vision von einer hochmodernen Halle mit Teleskoptribünen und einem LED-Glasboden. „Auf dem Kirmesplatz könnte etwas wirklich Großes entstehen. Wichtig ist, dass die SparkassenStars bei einer Arena mit 4.500 Plätzen eine gute Perspektive hätten. Auch für andere Ballsportarten sowie internationale Spiele hätten wir hier eine attraktive Arena. Für mich als Schulpolitiker ist nicht unwesentlich, dass man auch im Schulsport neue Angebote machen könnte“, so Sascha Dewender.