Fragen zum Hüpfverbot in der Ostkurve

„Hüpfverbot“ in der Ostkurve im Bochumer Ruhrstadion – und für die CDU sind einige wichtige Fragen weiterhin unbeantwortet. Die Christdemokraten haben sie jetzt in einer Anfrage für den Planungsausschuss formuliert, der morgen um 15 Uhr im Technischen Rathaus tagt. „In der öffentlichen Kommunikation durch den VfL Bochum und die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft war vom möglichen ‚Unwohlsein‘ durch rhythmisches gemeinsames Hüpfen die Rede. Das hat nicht nur für Unverständnis, sondern leider auch für Spott gesorgt“, sagt CDU-Ratsherr Dr. Daniel Obitz. „Bochum hat ein Anrecht auf die Information, ob es bezüglich der Standsicherheit der Osttribüne bei kollektivem Hüpfen konkrete Bedenken gibt. Das ist unsere wichtigste Frage an die Stadtverwaltung – und wir erwarten, dass es bereits morgen im Ausschuss eine Antwort gibt.“

Der planungspolitische Sprecher der Union Stefan Klapperich ergänzt: „Das Stadion ist seit Jahrzehnten in Betrieb. Wir wollen wissen, was genau dazu geführt hat, dass das Bauordnungsamt nun gewissermaßen von ‚Gefahr im Verzug‘ ausgeht und ohne Information der politischen Gremien zu drastischen Maßnahmen greift. Außerdem interessiert uns, unter welchen Voraussetzungen das Hüpfen wieder erlaubt werden könnte. Und vielleicht lassen sich ja ohnehin vorgesehene Sanierungsschritte vorziehen.“ In ihrer Anfrage bittet die CDU auch um Offenlegung der erlassenen Ordnungsverfügung gegenüber dem Ausschuss für Planung und Grundstücke.